Im Rahmen der Preisverleihung im Audi Zentrum München wurde erstmals der deutsche Regiepreis Metropolis in verschiedenen Kategorien vergeben. Mit einem goldenen M als Symbol zeichnete die Mitgliedschaft des Bundesverbands der Film- und Fernsehregisseure e.V. (BVR) herausragende filmische Jahresbestleistungen ihrer Regisseure aus.
Der M 2011 in der Kategorie Nachwuchsfilm wurde von der Schauspielerin Marie-Luise Marjan gestiftet. Sie überreichte die Trophäe persönlich. Die als „Mutter Beimer“ bekannte Darstellerin (Lindenstraße) möchte durch diese Stiftung Nachwuchsregisseure des BVR unterstützen und zusätzliche Aufmerksamkeit für deren herausragende Filme gewinnen. Für diese beste schauspielerische Leistung zeichnete die Jury des BVR die Schauspieler Maria Simon und Alexander Fehling aus. Maria Simon erhielt die begehrte Trophäe für ihre Leistungen in den Filmen „Kongo“ (Regie: Peter Keglevic) und „Es war einer von uns“ (Regie: Kai Wessel). Alexander Fehling wurde für die Filme „Goethe“ (Regie: Philipp Stölzl) und „Wer wenn nicht wir“ (Regie: Andres Veiel) würdigte der BVR erstmals wichtige Partner im filmischen Schaffen der Regisseure. Hier wurden der Produzent Thomas Kufus („Wer wenn nicht wir“, Regie: Andres Veiel) und der Redakteur Wolf-Dietrich Brücker (für „Keine Angst’“, Regie: Aelrun Goette, „Im Angesicht des Verbrechens”) ausgezeichnet. Brücker nahm damit die erste deutsche Auszeichnung für die Leistung eines Fernsehredakteurs in einem von Film- und Fernsehschaffenden getragenen Preis entgegen.
Den M für ein Lebenswerk, der als Ehrenpreis der VG Bild-Kunst vergeben wurde, erhielt der Regisseur Peter Lilienthal. Lilienthal zählt seit 1958 zu den großen deutschen Filmemachern und wurde unter anderem mit zwei Fernsehfilmpreisen der Deutschen Akademie der darstellenden Künste, mehreren Deutschen Filmpreisen und einem Goldenen Bären ausgezeichnet.
Der Bundesverband der Film- und Fernsehregisseure e.V. (BVR) ist mit über 700 Mitgliedern eine der mitgliederstärksten Berufsvereinigungen der Film- und Fernsehbranche. Seit 1975 – also seit mehr als 35 Jahren – vertritt er die künstlerischen, sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen der wichtigsten Filmemacher Deutschlands.
Gesehen wurden u.a. auch die Dschungelkönigin Ingrid van Bergen, Johann von Bülow, Alexander Fehling, Jenny Jürgens, Simon Licht, Julia Stolze und viele weitere Schauspieler, Filmemacher und Regisseure.
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