In seiner Festrede sprach Min.-Dir. Michael Höhenberger politische Pläne, Änderungen und Neuerungen für die Zukunft an. Er plädierte beispielsweise für eine bessere Abbildung besonderer Kostenbelastungen in den Krankenhäusern. Aus staatlicher Sicht könnten die steigenden Kosten aus der gesellschaftlichen Überalterung nicht alleine den Krankenhäusern aufgebürdet werden. Die Betriebskosten der Krankenhäuser sind seines Erachtens durch Kooperationen, Spezialisierungen und der weiteren Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung in den Griff zu bekommen. „Ich rechne es den Krankenhäusern in privater Trägerschaft hoch an, dass diese immer aktiv die Ärmel hochgekrempelt haben und die permanenten Bewegungen im Gesundheitssystem so gut meistern. Es ist auch künftig wichtig, die Zeichen der Zeit zu erkennen, neues Personal zu gewinnen und zu binden“.
Im Anschluss an seiner Rede wurden elf Mitarbeiter für ihre 20-jährige Treue geehrt. Chefarzt Prof. Dr. Amon übergab zusammen mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Alois Greil und Geschäftsführer Herbert-M. Pichler Geschenke und Blumensträuße. „Das Engagement jedes Einzelnen hat maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die Patienten bei uns so wohl fühlen. Sie sind nicht mehr nur Patienten, sondern vielmehr Aktienten. Sie werden aktiv in die Behandlung eingebunden“ betont Prof. Dr. Amon. „Das motiviert Patienten und Mitarbeiter gleichermaßen und trägt dazu bei, dass sich unsere Akutklinik durch ein außergewöhnlich gutes Klima im Zwischenmenschlichen auszeichnet“ ergänzt Herbert-M. Pichler. Abgerundet wurde die Veranstaltung außerdem durch einen Augenschmaus der Extraklasse zweier angesehener Graffiti-Künstler. In nur zwei Stunden sprühten die Künstler ein Chamäleon, welches als Sinnbild für die Verwandlungskunst stehen soll.
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